Starke Partner für Köln

Vier Starke Partner ziehen an einem Strang: Kompetenzen, die sich ergänzen und neue Technologien voran bringen.

Das Projekt colognE-mobil wird von einem Konsortium aus vier starken Partnern durchgeführt. Mit den Ford Werken, die im Kölner Stadtteil Niehl ihre Forschungsabteilung sitzen haben und der RheinEnergie sind zwei bedeutende Unternehmen Teil dieses Forschungsvorhabens. Neben den beiden Industriepartnern ist die Stadt Köln wichtiger Bestandteil der Projektgruppe. Die Universität Duisburg-Essen ist mit insgesamt 15 Lehrstühlen an colognE-mobil beteiligt und ist für die wissenschaftliche Begleitforschung zuständig. Durch die Zusammenarbeit der vier Projektpartnern können deren Stärken in den jeweiligen Teilgebieten optimal genutzt werden um somit dem Ziel der Weiterentwicklung der innerstädtischen Fortbewegung einen bedeutenden Schritt näher zu kommen.

Ford

Ford Deutschland und damit speziell das Entwicklungszentrum Merkenich stehen im Projekt für die technische Umsetzung.

"Das Entwicklungszentrum Merkenich wird den Ford-Werken dazu verhelfen, stets einen Vorsprung zu haben" – mit diesen Worten eröffnete Henry Ford II, Enkel unseres Firmengründers Henry Ford, am 20. Juni 1968 das Entwicklungszentrum am Standort Merkenich. Seine Vision ist in Erfüllung gegangen und heute aktueller denn je. Ford reagiert von hier auf die Herausforderungen eines globalisierten Automobilmarktes mit der "One Ford Strategie", anhand derer weltweit eine gemeinsame Ford-Sprache entwickelt wird, die der Kunde kennt und schätzt. Der Standort Köln-Merkenich spielt dabei als "Center of Excellence" für die PKW-Entwicklung eine Schlüsselrolle. Ein Großteil der weltweiten Fahrzeug-Entwicklung konzentriert sich hier.
 
Auf dem Gelände in Merkenich befinden sich auf einer Gesamtfläche von ca.
500.000m2 drei moderne Bürokomplexe, ein Design-Center, zwei Teststrecken, drei Klimawindkanäle, ein Aero-Akustischer Windkanal und eine sogenannte "Cave" - ein virtueller Raum zur Fahrzeugbeurteilung.
Ferner verfügt das Entwicklungszentrum über ein Crash-Labor, ein Akustikzentrum, ein Abgaslabor, sowie eine Vielzahl von Prüfständen mit deren Hilfe sowohl Motoren, Antriebsstränge und Getriebe, als auch das Gesamtfahrzeug getestet werden.

RheinEnergie

Einer der zukunftsorientiertesten Energieversorger Deutschlands sorgt für den „Treibstoff“ und die damit verbundene Technik für colognE-mobil.

Das Modell der RheinEnergie basiert auf der Kooperation mit anderen Unternehmen aus der Region. Sie hat sich sicher im deutschen Energiemarkt positioniert und bleibt dabei den Unternehmen und Menschen in der rheinischen Region eng verbunden.
Der europäische Energiemarkt hat sich in den letzten Jahren durch die zunehmende Liberalisierung stark verändert. Der ehemals kommunale Energieversorger GEW Köln AG hat dies als Chance genutzt und sich zum regionalen Dienstleistungsunternehmen RheinEnergie gewandelt. Gemeinsam mit dem strategischen Minderheitspartner RWE und einem Netzwerk von Beteiligungen, Partnerschaften und Kooperationen mit Energieversorgern in der rheinischen Region wurde ein Unternehmen für Dienstleistungen rund um Energie und Wasser geschaffen. Dieses kann auch im europäischen Wettbewerb gut bestehen, ohne dass die kommunalen Anteilseigner ihre Gestaltungsmöglichkeiten aus der Hand geben.
 
Die Beteiligung an zukunftsorientierten Forschungsprojekten sieht die RheinEnergie AG als wichtigen Bestandteil der Entwicklung und beteiligt sich immer wieder an Projekten für Forschung, Umweltschutz oder Stiftungen für Jugend, Bildung, Soziales und Kultur.

Universität Duisburg-Essen

Eine der größten Universitäten Deutschlands übernimmt mit ihrer Forschungsabteilung den wissenschaftlichen Teil des Projektes.

Die Universität Duisburg-Essen wurde am 1. Januar 2003 durch die Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg mit der Universität-Gesamthochschule Essen gegründet und ist mit zwei Standorten, Duisburg und Essen, im Ruhrgebiet vertreten. Mit rund 31.800 Studenten gehört die sogenannte Uni DUE zu den zehn größten deutschen Universitäten. Die Profilschwerpunkte der Uni DUE liegen in „Nanowissenschaften, biomedizinischen Wissenschaften, empirischer Bildungsforschung, Urbanen Systemen und dem Wandel von Gegenwartsgesellschaften“. Insgesamt decken die 11 Fakultäten ein breites Interessens-spektrum der Studenten ab. Darunter auch die Fakultät für Ingenieurwissenschaften, welche sich wiederum in die Studienfächer „Informatik, Angewandte Kognitions- und Medienwissenschaft, Elektrotechnik, Maschinenbau, Technik, Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen“ aufteilt und zurzeit von 5.260 Studierenden besucht wird.

Die enge Zusammenarbeit der beiden universitären Standorte Duisburg und Essen ermöglicht den Studierenden eine flexiblere Nutzung der Universitätsangebote, wie den Bibliotheken oder dem Hochschulsport. Auch international ist die Uni DUE stark vertreten. Mit 74 aktiven weltweiten Partnerschaften fördert die Uni DUE internationale Studienangebote. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass rund 3.500 Studierende eine ausländische Hochschulzugangsberechtigung besitzen. Rund 500 Professoren/-innen, 2.300 wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen und 1.500 weitere Beschäftigte sind an der Universität Duisburg-Essen für den Lehrbetrieb verantwortlich und ermöglichen den Studierenden die Abschlüsse im Bachelor-, Master- und dem auslaufenden Diplomstudiengang. Darüber hinaus wird noch das Staatsexamen für die Lehrämter und das Staatexamen im Fach Medizin, durch das Universitätsklinikum in Essen, angeboten.

Stadt Köln

Die Rheinmetropole Köln als Verkehrs- und Logistikknoten ist Modelregion für die Erforschung von E-Mobilty und ihrer Auswirkungen.

Köln ist nach Einwohnern die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Die Stadt mit ihrer über 2000-jährigen Geschichte, ist als Rheinmetropole bekannt. Ihre kulturellen Wurzeln, die Stadtgeschichte und ihr architektonisches Wahrzeichen, der Kölner Dom, machten Sie weltbekannt.
 
Die Karnevalshochburg am Rhein gilt von je her als attraktiver Lebensmittelpunkt für Jung und Alt. Ein umfassendes, urbanes Bildungs- und Kulturangebot wirkt als Magnet für Menschen unterschiedlichster Kulturen.
 
Einzelhandel, Industrie, Handwerk erreichen hier einen Markt der durch die breite Bevölkerungsschicht besonders wirtschaftlich sehr interessant ist. Die zentrale Lage und optimale Verkehrsanbindung zu Land, Wasser und in der Luft, machen Köln zu einem besonders attraktiven Logistik- und Verkehrsknotenpunkt.
 
Rund 2,5 Millionen Menschen leben im Kölner Einzugsgebiet, wodurch die städtischen Handlungsfelder Verkehr und Mobilität immer mehr an Bedeutung gewinnen.