Köln als Vorreiter
Bis Mitte 2011 werden im Kölner Stadtgebiet mehrere batterieelektrische Fahrzeuge der Marke Ford und Ladesäulen (TankE) vom lokalen Energieversorger RheinEnergie zu finden sein.Im Laufe des Projektes wird Ford mehrere Transit BEV, Transit Connect BEV und Focus BEV auf Kölns Straßen bringen. Vorrangig soll mit dem Kontingent der Citylogistik-Bereich ausgestattet werden. Die RheinEnergie wird während der 18 Monate Projektlaufzeit diverse Ladesäulen zur Verfügung stellen, an denen alle Nutzer eines BEV’s ihr Fahrzeug laden können. Die Stadt Köln kümmert sich in diesem Rahmen um genehmigungsrechtliche Problemstellungen und die Bewertung von Emissionsmessungen.
Die Universität Duisburg-Essen wird dieses Forschungsvorhaben wissenschaftlich Begleiten. Sie widmet sich hierbei den noch offenen Fragestellungen, die eine Entwicklung weg von konventionellen Antrieben auf zukunftsweisende batterieelektrische Antriebe mit sich bringt.
Die Finanzierung
Hier erfahren Sie mehr über die ambitionierten Ziele der Bundesregierung und die finanzielle Basis für das zukunftsweisendes Projekt.
Im Rahmen des Konjunkturpaketes II wurden die Möglichkeiten geschaffen Projekte für die Umgestaltung urbaner Mobilität ins Leben zu rufen. Die Bundesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht mit dem „Nationalen Entwicklungsplan für Elektromobilität“ eine Millionen Elektrofahrzeuge bis 2020 auf deutschlands Straßen zu bringen.
Für acht Modellregionen stehen insgesamt 115 Millionen Euro Fördergeld zur Verfügung und Köln ist mit der Region Rhein-Ruhr eine davon.
In Anlehnung an die Bundesregierung hat die Landesregierung NRW den „Masterplan Elektromobilität Nordrhein-Westfalen“ erstellen lassen. In diesem Masterplan setzt sich die Landesregierung das Ziel, ein Viertel, also 250.000 der 1 Millionen Batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) bis zum Jahr 2020 in Nordrhein-Westfahlen zugelassen sein sollen.
Für acht Modellregionen stehen insgesamt 115 Millionen Euro Fördergeld zur Verfügung und Köln ist mit der Region Rhein-Ruhr eine davon.
In Anlehnung an die Bundesregierung hat die Landesregierung NRW den „Masterplan Elektromobilität Nordrhein-Westfalen“ erstellen lassen. In diesem Masterplan setzt sich die Landesregierung das Ziel, ein Viertel, also 250.000 der 1 Millionen Batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) bis zum Jahr 2020 in Nordrhein-Westfahlen zugelassen sein sollen.
Die Flotte
Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen eingesetzten Fahrzeuge, deren Ausführungen, Reichweiten und Besonderheiten.
Ford wird im Rahmen des Projektes 10 Ford Transit Connect BEV in den Ausführungen Kastenwagen, Pritschenwagen und Personentransporter, sowie 5 Ford Focus BEV zur Verfügung stellen. Die Transit BEV haben eine Reichweite von ca. 130 km und sind durch den Ausstoß von 0 gCO2 ideal für den Einsatz im Liefer- und Verteilerverkehr des innerstädtischen Bereich Kölns. Die Focus BEV kommen vor allem im Personenverkehr zum Einsatz. Der Einsatz einer solchen Flotte legt den Grundstein zur Verbesserung der Lärmbelastung, sowie Luft- und Lebensqualität im urbanen Umfeld.
Die Ladesäule
Die Säule der Elektromobilität. Hier gibt es mehr über die „TankE“ der Zukunft.
Die RheinEnergie, als regionaler Stromversorger übernimmt den Aufbau und den Betrieb von Ladesäulen, an denen Besitzer von BEV‘s ihre Automobile aufladen können. Während der Ladezeit können die Besitzer der BEV’s bequem einkaufen gehen oder sonstige Erledigungen machen.
Im Januar 2010 hat die RheinEnergie ihre erste öffentliche Stromtankstelle am Kölner Parkhaus Lungengasse (Link zu Google-Maps) eröffnet. An der „TankE“ kann jeder, der bereits ein BEV besitzt, dieses Aufladen. Im Laufe des Projektes ColognE-mobil sollen noch weitere Ladesäulen im Kölner Stadtbereich folgen.
Im Januar 2010 hat die RheinEnergie ihre erste öffentliche Stromtankstelle am Kölner Parkhaus Lungengasse (Link zu Google-Maps) eröffnet. An der „TankE“ kann jeder, der bereits ein BEV besitzt, dieses Aufladen. Im Laufe des Projektes ColognE-mobil sollen noch weitere Ladesäulen im Kölner Stadtbereich folgen.
Die Simulation
Hier finden Sie mehr über die Simulationsmodelle, die Chancen, Risiken und Auswirkungen schon im Vorfeld untersuchen.
Die Universität Duisburg-Essen (UDE) übernimmt die wissenschaftliche Begleitung des Forschungsprojektes. Ingenieure der Universität testen durch Simulationen das Verhalten der Batterie und untersuchen dabei, inwiefern äußere Einflüsse wie Hitze oder Kälte aber auch Fahrverhalten die Leistungsfähigkeit der Batterie beeinflussen können. Um möglichst realitätsnahe Ergebnisse aus der Simulation zu bekommen, werden unterschiedliche Simulationsmodelle entwickelt und mit einer realen Batterie untersucht.
Aufgrund des veränderten Fahrverhaltens von Elektroautos im Vergleich zu herkömmlichen Kfz entwickelt ein Team aus Physikern und Ingenieuren ein realitätsnahes Verkehrssimulationsmodell. Dieses wird mit Messergebnissen der BEV‘s gespeist, um das veränderte Fahrverhalten im Stadtverkehr abzubilden.
Darüber Hinaus befassen sich weitere Lehrstühle der UDE mit der Sicherheit, dem Marketing und der Akzeptanz von BEV’s im Straßenverkehr.
Aufgrund des veränderten Fahrverhaltens von Elektroautos im Vergleich zu herkömmlichen Kfz entwickelt ein Team aus Physikern und Ingenieuren ein realitätsnahes Verkehrssimulationsmodell. Dieses wird mit Messergebnissen der BEV‘s gespeist, um das veränderte Fahrverhalten im Stadtverkehr abzubilden.
Darüber Hinaus befassen sich weitere Lehrstühle der UDE mit der Sicherheit, dem Marketing und der Akzeptanz von BEV’s im Straßenverkehr.





